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Aufschrei!
O du goldener Willensschaum, Spritz hinauf in die kühlste Luft! O du goldener Willensschaum, Braus hinab in die kühlste Gruft! Umtose mit Korybantengeschrei Des Lebens langweilige Litanei!
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Bläuliche Flammen
In dieser Nacht sah ich ein Kind, Das lachte mich an. Es hat das Lachen in dieser Nacht Mir wohlgethan. Über die Haide wogten Große bläuliche Flammen. Die haben den Himmel ganz hell gemacht, Dazu hat das Kind noch viel mehr gelacht. Wir lachten beide zusammen Über die bläulichen Flammen.
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Dahin!
Singe nicht so hell und laut, Da ich wieder einsam bin! Ach, fühlst Du nicht, worüber Ich trüber werde? Lache nicht so toll und dumm, Da ich ernst und anders bin! Nein, weißt Du nicht, worüber Ich trüber werde? Frage nicht so klug und hart! Das hat Alles keinen Sinn! Was? Ahnst Du nicht, worüber Ich trüber werde? Sieh' ich liebe Dich nicht mehr, All meine Lieben ist dahin! Begreifst Du jetzt, worüber Ich trüber werde?
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Das Flammenschwert
Ich stand in Gedanken Auf dem großen Weltmeer. Die Sohlen meiner Riesenfüße Wurden fein gekitzelt Von schäumenden Wogen. Ich sah in die Tiefe. Da zerspritzten wilde Wellenberge An meinem großen Zeh. Wie das ich sah, da dacht' ich so: "Wellenberge, zerspritzt nur immer, Wenn ihr nichts Bessres zu thun vermögt, Auch an meinem großen Zeh! Es tut ja nicht weh!" Und siehe! da kommt der Erzengel Lächelnd aus dem Himmel heraus Herunter zu mir. In der Rechten hält er Ein ächtes wackelndes Flammenschwert. Ich sehe den Engel Mit lachenden Mienen, Mit zusammengekniffenen Augen Wie ein Verliebter an. Aber nun spricht der gleich: "Siehst du, hier hast Du ein Schwert! Bekämpfe mit ihm, die dich bekämpfen! Streite mit Muth wie ein Held!" Ich bin starr - Rufe sofort: "Erzengel, bist du ein Ochs?" Und ich wende mich stolz gleich ab, Gehe glitschend auf den Wellen Ganz nach hinten in eine Ecke - Wo die schäumenden Meereswogen An großen Felsen zerschellen. Dort denke ich nach: Ich will mich besinnen, Ob Riesen jemals Kämpfer waren ... ... Ich besinne mich nicht. - "Wirkliche" Riesen kämpfen nicht! Denn gegen wen sollten - Riesen wohl kämpfen? Und dann noch eins: "Wer kann wohl kämpfen, Wenn er nicht hassen kann?" Ich stand in Gedanken Auf dem großen Weltmeer, Sann nach über die Bedeutung Jenes ächten wackelnden Flammenschwertes ... "Erzengel bist du ein Ochs? "
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Der einbeinige Trinker
Geh nicht fort, hehrer Held! Laß die Welt, laß die Welt! Trinken könntest Du auch hier; O, trinke mit mir! Geh nicht fort, hehrer Held! Hast Du Zeit, Hab und Gut, Dann verbringst Du das auch hier; Verbrings doch mit mir! Morgen lacht, wer die Nacht Nicht zum Schlaf, nicht zum Schlaf Wie ein Murmeltier mißbraucht; Die Reue verraucht! Aber rennst Du mir weg, Wird mein Bein, dieses Bein, In die Schänke gehn allein; Ich liebe den Wein!
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